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Syrien (1): Interview

Unsere Artikelreihe über Syrien wollen wir mit einem Interview mit einer Schülerin dieser Schule beginnen, die die Situationen bis vor wenigen Monaten selbst in Homs miterleben musste. In den nächsten Wochen möchten wir euch aufgrund der aktuellen politischen Situation das Land Syrien, seine Landsleute und Kultur in weiteren Artikeln näherbringen.

Paperguy: Danja, was ist für dich der größte Unterschied zwischen Syrien und Deutschland?

Dania: Im Moment nur meine Freunde und dass die Familie nicht so nah ist.

PG: Warst du auf einer deutschen oder einer arabischen Schule?

Dania: Auf einer Arabischen.

PG: Also kannst du arabisch?

Dania: Ja klar (lacht). Lesen und schreiben.

PG: Hattest du in Syrien Familie und Freunde?

Dania: Ja, also die Familie von meinem Vater lebt dort: Oma und Opa, Tante, Kusinen und so.

PG: Weißt du wie es deinen Freunden und Verwandten in Syrien geht?

Dania: Meiner Familie geht es eigentlich gut, sie sind jetzt in eine andere Stadt gezogen, weil Homs gerade so schlimm ist. Der Bruder meiner Freundin ist gerade in der Revolution gestorben und ich weiß auch nicht, wie es allen Freunden geht.

PG: Wie war es für dich von Deutschland nach Syrien zu gehen und dann wieder zurück zu müssen? War das schlimm?

Dania: Wir haben ja 2 Jahre in Syrien gelebt und wir hatten uns gerade an Syrien gewöhnt und jetzt mussten wir halt wieder flüchten. Es geht, ich musste mich eben neu gewöhnen.

PG: Ihr mussten ja fliehen. Wie musstet ihr da genau fliehen? War das schwierig?

Dania: Also eigentlich haben wir gewartet. Wir hätten noch früher fliegen können, aber wir haben gewartet bis es so schlimm war, dass wir gehen mussten. Aber es war eigentlich einfach zu fliehen.

PG: Konnten du und deine Familie voraussehen, dass die Situation eskalieren würde?

Dania: Wir wussten ja auch schon vorher, dass der syrische Staat gewalttätig ist, aber wir wussten nicht, dass sie so brutal gegen die Demonstranten vorgehen.

PG: Wie fandest du die Demonstrationen in Syrien?

Dania: Ich fand gut, dass die Syrer sich endlich getraut haben nach 40 Jahren Assad-Regime auf die Straße zu gehen.

PG: Wie viel hast du oder generell deine Familie eigentlich von den Kämpfen mitbekommen?

Dania: Es war oft nah, auch an unserem Haus, und wir sind manchmal mit auf die Demonstrationen. Da haben wir miterlebt wie die auf die Leute schießen, einfach so.

PG: Was hältst du speziell für dich von der syrischen Politik?

Dania: Ich finde sie natürlich schlimm, brutal, weil er sein eigenes Volk tötet. Und er und das syrische Regime meinen, dass da welche aus anderen Ländern kämen, aber das ist eigentlich alles nur das eigene Volk. Er will das selbst nicht wahrhaben.

PG: Was hältst du von der Reaktion anderer Ländern auf Assads Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung?

Dania: Sie könnten eigentlich mehr tun, sie tun leider wenig.

PG: Was tut deine Familie hier, um auf die Situation aufmerksam zu machen?

Dania: Es gibt Demonstrationen in Frankfurt oder in Stuttgart, in Mannheim sogar. Da gehen wir dann hin.

PG: Wie denken deine Mitmenschen über Deutschland? Wie denkt man in Syrien über Deutschland?

Dania: Eigentlich kann man noch mehr tun, es ist ja schon ein Jahr, man könnte ein bisschen einschreiten.

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La juventud en Alemania

Los jóvenes en Alemania tienen muchos intereses diferentes pero en general lo mismo es importante para ellos. La cosa más importante es la amistad. Los amigos son un apoyo. Además se pueden divertirse, encontrarse y salir con los amigos. Los jóvenes pasan mucho tiempo con sus amigos y hacen cosas juntos. Sin amigos la vida es solitaria y aburrida. Otro apoyo es la familia. La familia les importa, aunque tienen pelas a veces. Una gran parte de los jóvenes también piensa que el amor da seguridad y estar enamorado es fabuloso.

A los jóvenes les interesa mucho el ocio porque tienen tiempo para relajarse, escuchar música o hacer cosas con sus amigos.La major de los jóvenes hace deporte, por ejemplo bailar, el atletismo o el fútbol, porque es divertido y es un equilibro de la escuela. Hacer deporte o pasar tiempo con sus amigos es la compensación del estrés del instituto.

Como para casi todas las actividades de ocio se necesia dibnero, es es una parte de la vida. Por eso algunos jóvenes trabajan para ganar y gastar su proprio dinero. Una gran parte de los jóvenes tiene un trabajo para gastar dinero y para se independente de la familia. Los jóvenes necesitan el dinero porque quieren ir al cine, hacer shopping o financiar otras diversiones.

Para los jóvenes, es de mucha importancia aprendar para el instituto para hacer el bacchillerato. A la juventud, no le interesa la religión o la política. Los amigos son el apoyo más importante.

Los temas que más preocupan la juventud son es la profesión de futura y el bacchillerato con los estudios.

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Lehrerinterview: Herr Maroschek

Paperguy: Herr Maroschek, wie und bei wem war ihre erste Unterrichtsstunde?

Herr Maroschek: Meine erste Unterrichtsstunde war während meinem Praktikum in einer 8.Klasse. Es war sehr angenehm.

PG: Was fällt ihnen spontan zu diesen Themen ein:

PG: Schule?

MAR: Arbeit. Ich bin zwar nicht immer gern zur Schule gegangen, aber es war doch immer schön. Ich habe auch noch zwei bis drei Freunde aus meiner Schulzeit.

PG: Schüler?

MAR: Sind sehr angenehm. Ich denke, ich war selbst auch ein sehr angenehmer Schüler.

PG: Heimat?

MAR: Meine Heimat ist momentan etwas weiter weg, aber sie ist natürlich sehr wichtig für mich. Ich habe aber auch durchaus hier eine neue Heimat gefunden.

PG: Urlaub?

MAR: Brauche ich. Auch öfter.

PG: Was sind Ihre schlechten Angewohnheiten?

MAR: Ich glaube, ich mache mir manchmal zu viele Gedanken über etwas. Und wenn ich überlege, habe ich eventuell auch einen kleinen Putzfimmel.

PG: Was ist Ihr Lieblingsort?

MAR: Mein Balkon, eindeutig.

PG: Was war Ihre schlimmste Stylingsünde?

MAR: Das war in der 5. Klasse. Ein feines Hemd mit Pollunder. Da hat ja nur noch die Krawatte gefehlt.

PG: Sind Sie der Lehrer, den sie als Schüler haben wollten?

MAR: Nun, größtenteils schon. Aber ich denke, ich könnte schon noch etwas strenger sein. Ich fand meine Lehrer früher manchmal nicht konsequent genug.

PG: Was denke Sie über folgende Sendungen:

PG: “The Voice of Germany”?

MAR: Besser als “Deutschland sucht den Superstar”.

PG: “Die Simpsons”?

MAR: Kult!

PG: “Tatort”?

MAR: Da habe ich gar keinen Draht dazu.

PG: Was ist denn ihre Lieblingssendung? Alf? (Anm. der Redaktion: Dies wurde einmal im Unterricht erwähnt. )

MAR: (lacht). Nun, ich mag Sitcoms sehr gerne. Die sind sehr entspannend, teilweise sogar schon meditativ.

PG: Was ist Ihr Lebensmotto?

MAR: Jeden Tag die Welt ein Stückchen besser machen.

PG: Was mache Sie in Ihrer Freizeit?

MAR: Ich mache gerne Sport. Ich gehe auch gerne ins Kino oder auch mal aus. Und ich treffe auch sehr gerne meine Freunde.

PG: Warum haben Sie gerade Ihre Fächer studiert?

MAR: Also Englisch hat mich schon immer begeistert, auch früher in der Schule. Erdkunde habe ich dann im Studium kennen gelernt. Mein Verhältnis zu Erdkunde war erst relativ neutral, doch dann habe ich es wie gesagt kennen und auch lieben gelernt. Es ist eine sehr schöne Kombination, die einem die Welt erschließt, sowohl natürlich als auch kulturell-sprachlich.

PG: Was ist Ihr Lieblingsessen?

MAR: Oh, ich mag sehr vieles. Von Italienisch über Schweinebraten bis hin zu argentinischem Steak und Mexikanisch. Scharf esse ich auch sehr gerne. Mit “r”. Aber gegen Schaf habe ich auch nichts. Austern müsste ich nicht nochmal essen, sonst bin ich kulinarisch allem offen.

PG: Und Ihr Hassessen?

MAR: Nun, wie gesagt, Austern müsste ich nicht nochmal essen. Die sind teuer und schlecht für die Umwelt.

PG: Beschreiben Sie sich selbst in 3 Begriffen.

MAR: Tolerant, flexibel und ruhig. Ohje, jetzt stehe ich ja da wie der Dalai Lama! (lacht)

PG: Vielen Dank für das Interview Herr Maroschek!

Der Schnuppertag am WHG 2012.

“Herzlich Willkommen am WHG”, so lautete der Schriftzug im Foyer, der zukünftige Fünftklässler dazu bringen sollte, dass sie zu uns an die Schule kommen. Wir von der Schülerzeitung haben uns entschlossen, uns einer Elternführung mit Herrn Rehbock anzuschließen. Zuerst zeigte er uns den Religionssaal. Dort befand sich eine Ausstellung zum Thema evangelische, katholische Religion und zum Thema Ethik. Danach begaben wir uns zum Matheraum. Dort emfing uns die liebenswerte Frau Wagenknecht. Sie hielt uns einen Vortrag über den mathematischen Lehrstoff der 5. Klasse. Daraufhin gingen wir weiter in einen normalen Klassensaal, in dem uns  Herr Rehbock Allgemeines über die Schule berichtete.

Nun begaben wir uns zu den Informatiksälen. Dort war die Infopoint AG und Herr Sund. Die Infopoint zeigte uns die Webseite des WHGs und  Herr Sund erzählte etwas über den Informatikunterricht. Danach gingen wir zu der Französischaufführung einer 6. Klasse. Die Big Band unter Leitung von Herrn Denhoff spielte verschiedene Jazz-Stücke. Am Schluss besuchten wir noch den Spanischsaal, in dem uns Frau Genske einen spanischen Kakao anbot. Diesem Angebot konnten wir natürlich nicht wiederstehen und tranken ihn.

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Das WHG – eine satirische Führung.

Liebe Viertklässler! Hier steht ihr am Haupteingang. Der große Parkplatz außerhalb des Gebäudes ist der Lehrerparkplatz, auf dem eure Eltern unbedingt parken sollten, wenn sie sich bei unseren freundlichen Lehrern sofort unbeliebt machen wollen. Zu eurer linken Seite seht ihr das Büro unseres netten Schulleiters, der Schwierigkeiten haben wird, sich eure Namen zu merken, egal wie oft ihr bei ihm sitzt, was in Anbetracht der Schülerzahl kein Wunder ist. Dahinter befindet sich das Büro der Sekretärinnen. Aber nicht vergessen: Immer schön freundlich sein und “Guten Morgen” sagen, sonst könnt ihr gleich wieder rausgehen. Rechts von euch liegt das Lehrerzimmer, das für heute auf das Äußerste herausgeputzt wurde, sonst türmen sich dort öfter die Papierberge. Wenn wir nun weitergehen, erblickt ihr unser kleines, aber trotzdem nur so vor Hygiene strotzendes Kiosk. Greift ruhig zu, probiert die fettigen Frikadellen frisch aus der Kühltruhe. Ein weiteres Highlight dieser Schule sind die stilvoll bekritzelten Toiletten. Kleiner Tipp: Geht wirklich nur aufs Klo, wenn ihr wirklich müsst! Ein Stockwerk höher befinden sich die Biosäle mit der entsprechenden Sammlung: ausgestopfte und längst vergammelte Tiere und Modelle, die sowieso keiner benutzt. Außerdem befindet sich hier das “Sprachlabor” (2.1), dessen Teppich dringend mal gewechselt werden sollte. Noch ein Stockwerk höher gibt es außer den Physik-Sälen nicht besonders viel zu sehen. Haltet an und bestaunt die löchrigen Jalousien. Ach so, eine Sache hatte ich beinahe vergessen! Wir haben jetzt “Active Whiteboards”, müsst ihr wissen. Doch leider gibt es auch an dieser Schule hoffnungslose Problemfälle, die denken, dass sie mit ihren Eddings ans Smartboard schreiben könnten. Also: Finger weg! Eigentlich werden die Dinger sowieso nur zum Halten von Erdkunde-Referaten und Besprechen der Mathehausaufgaben benutzt – nach Notenschluss auch häufig als Leinwand für Filme. Im obersten Stock befinden sich die Musik- und Chemiesäle. Dass es da oben vor Fliegen nur so wimmelt, ist natürlich ganz selbst-verständlich! Die Chemiesäle sind  übrigens ganz oben, damit ihr nicht mit in die Luft fliegt, wenn einer unserer kompetenten Chemielehrer einen Fehler macht, beziehungsweise irgendjemand vergisst die Gashahnleitung auszuschalten. Also: Keine Angst! Ach, übrigens: Die Fenster sind sonst nicht so sauber, da sie als Ersatz für die nicht funktionierenden Rolläden agieren. Wir haben nämlich auf Anweisung unseres Schulleiters das Wort “hitzefrei”  aus unserem Vokabular verbannt. Zum Abschluss zeigen wir euch noch die Aula. Wir nehmen am besten den Aufzug… *Pling* Oh, der ist voll! Na ja, dann müssen wir eben laufen. Gut, das ist unsere Aula. Hier habt ihr die Chance  euch zu drücken, wenn ihr keine Lust habt, in die Pause zu gehen und euch gleichzeitig mit einem der muffeligen Pausenaufsichtslehrer anzulegen. Direkt dahinter befindet sich die größte Schulbibliothek in Rheinland-Pfalz. Natürlich wird auch in der Pause äußerste Ruhe verlangt, was mit potentiell ca. 1200 Schülern am WHG ein schwieriges Unterfangen ist. Und nein: Hier gibt es keine Hexe-Lilly Bücher! Nun sind wir am Ende unserer Führung angekommen. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Kurze Schlussbemerkung: Zur Zeit wird das Schulhaus komplett renoviert, was einige obige Anspielungen bald hinfällig werden lässt.
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Latenight – Filmrätsel.

Welche Filme stecken hinter den Verkleidungen? Nutzt die Kommentarfunktion zum Raten!

Nr. 1

 

Nr. 2

 

 

Nr. 3

 

Nr. 4

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Eine kleine Anregung.

Sehr geehrter Herr Breunig,
ich fände, es wäre eine sehr gute Idee, dass am Schulkiosk nur gesunde Lebenmsmittel verkauft werden.
Zum Ersten machen diese fettigen Sachen dick. Ich zum Beispiel esse dort sehr selten etwas, weil ich auf meine Figur achte. Andere Mädchen würden sicherlich auch mehr dort kaufen, wenn das Essen gesünder wäre. Außerdem ist das Kioskessen für Schüler wie für Lehrer nicht gut für die Gesundheit. Ich kenne viele Schüler, die kein gutes Immunsystem haben. Gesundes Essen würde dieses stärken und Fehlstunden (auch bei Lehrern) vermeiden.
Am wichtigsten ist, dass die vitaminreiche Ernährung ein gutes Beispiel für den persönlichen Gebrauch zu Hause, wie auch für andere Schulen wäre.
Wenn andere Schulen mitbekommen würden, dass das “Projekt” am Kiosk sehr sinnvoll ist, würden sie es bestimmt auch ausprobieren und sich gesünder ernähren. Trotz dieser Gründe würde ich eine Ausnahme machen: Traubenzucker wie z.B. “Dextro-Energy” oder gesunde Müsliriegel sollten erlaubt sein, da diese gut für die Konzentrationsfähigkeit sind. Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass an unserem Schulkiosk gesündere Lebensmittel verkauft werden sollten.Mit freundlichen GrüßenSchülerin der Klasse 7e
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Adventsnachmittag 2011.

Der Adventsnachmittag war dieses Jahr besonders schön: Den Auftakt bildeten Herr Sasse mit der Gitarre, Herr Scherer an der Trompete und Anna Reitnauer als Sängerin. Die 5b tanzte und performte zu “Last Christmas”. Den zweiten, genauso wundervollen Auftritt führte die 5d auf. Sie spielte ein Theaterstück darüber, ob der Weihnachtsmann oder das Christkind die Geschenke austragen darf. Als Nächstes kam die 5a: Weihnachten in anderen Ländern. Hier stellten die Kinder dar, wie Weihnachten in anderen Ländern gefeiert wird.
Die 5a bot auch noch das Chanson “d`Alphabet”. Danach spielte die 5e einen äußerst witzigen Sketch. Das Schlusslicht hatte die 5c mit “Rock den Weihnachtsmann”: eine pfiffige Tanzeinlage. Nebenbei verkaufte die SV Kaffee und Kuchen und Frau Matissek hielt eine Rede. Auch noch bemerkenswert war das zahlreich erschienene Publikum und die spitzen Moderation vom Weihnachtsmann und seinem Engel.
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“Wie verhalte ich mich im Unterricht ?” – Eine Strafarbeit.

Ich sollte mich im Unterricht kultiviert und der Situation angemessen verhalten. Während ich dem Unterricht natürlich aufmerksam folge, störe ich nicht die Konzentration meiner Mitschüler, und weise diese bei versuchten Störungen darauf hin, bitte ruhig zu sein. Außerdem sollte ich immer versuchen mein Bestes zu geben, um gute oder gar sehr gute Leistungen zu erbringen. Noch dazu sollte ich mich vorbildlich verhalten, nur reden wenn ich aufgerufen werde, keine Widerworte geben, nicht mit meinen Sitznachbarn reden und generell nicht mit anderen kommunizieren. Denn Kommunikation im Unterricht wird ja generell überbewertet. Am Besten sollte ich im Unterricht nur mit dem Lehrer reden, um niemanden mit meiner unkontrollierbaren Auflehnung zu sträflichen Taten anzustacheln. Obwohl mit dem Lehrer zu reden oft gar nicht so leicht ist, da sie sich gern reden hören und sich in ihrem unbändigen Drang den Schülern möglichst viel Wissen in möglichst kurzer Zeit in den Kopf zu pumpen in ausufernden Monologen und Satzmäandern verlieren. Ein wichtiger Bestandteil des guten Benehmens im Unterricht ist außerdem das Ausblenden eigener Meinungen und der Wegfall von Handlungen, die in jeglicher Weise Individualismus fördern. Nun beschreibe ich die Schritte des Unterrichts in chronologischer Reihenfolge:

  1. Ich betrete den Raum ohne einen Laut von mir zu geben.
  2. Ich packe meine Unterrichtsmaterialien aus, ohne etwas zu sagen.
  3. Ich verfolge den Unterrichtsverlauf aufmerksam.
  4. Wenn ich aufgerufen werde, antworte ich mit akribischer Genauigkeit und halte anschließend den Mund, bis ich wieder aufgerufen werde.
  5. Ist der Unterricht zu Ende,  krieche ich dem Lehrer noch so weit wie möglich in den Hintern, indem ich mich für den interessanten und lehrreichen Unterricht bedanke, sage „Auf Wiedersehen“ und verlasse den Raum.
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Zweimal eiskalt erwischt.

Zwei Minuten zu spät. Und schon wird Herrn Breunigs Büro ein Treffpunkt für ca. 15 Schüler.

Am Mittwoch und Donnerstag kontrollierte unser Schulleiter die Pünktlichkeit der Schüler. Allerdings nur die, die bis zu drei Minuten zu spät kamen. Diejenigen, die wesentlich später kamen, konnten der Begegnung entkommen, da er nicht mehr am Haupteingang anzutreffen war.

In seinem Büro durften wir uns die freundliche, aber bestimme Ansprache unseres Schulleiters bezüglich unserer Verspätung zu Gemüte führen. Im Prinzip hat Herr Breunig recht, wenn er auf Pünktlichkeit, Rauchverbot und Fahrradständer hinweißt, doch jeder weiß, dass der Ton die Musik macht.

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Ein neuer Wind am WHG.

Es gibt neue Regeln bezüglich der Raucherecke. Nicht nur die Pünktlichkeit der Schüler wird seit kurzer Zeit kontrolliert, auch das Rauchereck fiel Herrn Breunig zum Opfer. Während der Mittagspause besuchte er die rauchenden Schülerinnen und Schüler, die es sich an dem über die Jahre liebgewonnenen Ort an den Treppen vor der Turnhalle gemütlich gemacht hatten. Zunächst wurden die Raucher ermahnt, sie befänden sich auf dem Schulgelände und sollten dieses doch bitte verlassen. Nachdem das geschah, bemängelte er den Zustand der Ecke und wartet seit diesem Zeitpunkt auf einen Freiwilligen, der die Zigaretten wegkehrt. Nun stellt sich die Frage: Warum wird auf einmal so viel Wert auf diese Einzelheiten gelegt, statt sich weiterhin um den Umbau der Schule und die vielen Kleinigkeiten, die noch fehlen, zu kümmern? Positiv an der Situation ist allerdings, dass wir nun auch die Lehrer und Lehrerinnen im Rauchereck begrüßen zu dürfen :-)

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